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Jujuy

Am 23. Januar ging für mich der zweite Teil meines Voluntariats in Fraile Pintado, Jujuy los. Als ich ankam war ich allein schon deswegen glücklich, weil es grün ist. Und zwar so ein richtig sattes Grün und nicht so ein halb vertrocknettes Grün wie man es in Neuquen ab und zu gefunden hat. Der Bruder Daniel hat mich mit einem Karren am Busterminal abgeholt. Ein Auto haben sie hier nicht. Einen Fernseher auch nicht. Und das Ibternet funktioniert auch nur morgens gut, wenn sich noch nicht alle Kinder der Nachbarschaft in unser WLAN eingeloggt haben. Aber das macht alles nichts, mir geht es hier gut. Die zwei Brüder mit denen ich hier zusammen lebe sind super nett, aber das Schöne ist, dass die Maristengemeinschaft nicht nur aus Daniel und Arturo besteht, sondern auch aus René, Fernanda, Guillermo, Ramon, Riki, Nelli, Mirna, Hernando, Miguel, Xamila.... Diese Leute habe ich gleich an meinem ersten Tag kennengelernt, als man sich getroffen hat, um noch einmal die Mission zu besprechen. Und es ist nicht so, dass man etwas zusammen plant, das macht und dann mal schaut wie's weitergeht. Nein, ständig kommt jemand vorbei, fragt wie es uns geht, trinkt ein paar Mate mit uns und schaut vielleicht am Nachmittag nochmal vorbei. Alles ganz spontan und uneingeladen. Es wird nicht geklingelt, sondern einfach hereinspaziert, wir kochen auch immer ein bisschen mehr, weil man nie weiß, ob nicht doch jemand zum Essen bleibt. Die Maristen haben hier auch eine Jugendgruppe etabliert, die sich regelmäßig trifft.

In der Mission, die diese Woche stattfindet,

bin ich mit den Jugendlichen im Barrio Loteo und spielen mit den Kindern Spiele, die wir mitgebracht haben (unter anderem auch einen Kickerkasten) die Erwachsenen besuchen die Häuser und missionieren, sie bringen also das Wort Gottes zu Ihnen. Fraile pintado hat 16 tausend Einwohner und ist ein bisschen zweigeteilt. Der ärmere Teil wohnt im valle dort ist auch das viertel loteo, das wir besuchen. Die Kinder sind den ganzen Tag auf der Straße, die Eltern kümmern sich nicht so wirklich um sie, die großen sind für die kleinen verantwortlich. Es gibt auch ein Drogenproblem hier. ich habe nicht so genau verstanden, was sie hier nehmen, aber Viele Jugendliche schnüffeln zb auch an Benzin. Ich finde es gut, dass wir genau in dieses viertel gehen. Die Leute freuen sich, wenn jemand kommt, sie besucht und ohnen auch zuhört.

Ansonsten ist es hier außer recht tropisch heiß auch recht chillig. Jeder kennt hier irgendwie jeden und das hauptverkehrsmittel ist der Roller. Den fährt man hier ohne Helm und Führerschein und da passen auch mal 4 Leute drauf.(zwei davon sind dann aber Kinder)

Ich bin gespannt wie es hier weitergeht, ich werde eher viele kleine Projekte machen und ganz schnell sind dann auch wieder meine 6 Wochen hier vorbei

29.1.15 19:44
 


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