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Mission in Las Ovejas

Las Ovejas ist ein Dorf mit ca. 1500 Einwohnern im Norden der Provinz Neuquen. Jedes Jahr wird dort vom 11. bis 20. Januar das Fest des Heiligen San Sebastian (der mit den Pfeilen) gefeiert. Der Brider Alberto hat eine kleine Gruppe von Freiwilligen zusammengesucht, mit denen wir am 10. Januar dorthin gefahren sind. Es war eine super Truppe! Sergio, ein Laienmarist aus Cinco Saltos, Linda, (seine zukünftige Exfrau) und Lili sind einfach super lustig! Ständig haben Sergio und Linda Andeutungen gemacht, sie sind nicht zusammen, die Linda ist eigentlich mehr oder weniger frisch getrennt. Und ich un der Rest haben uns köstlich dabei amüsiert :D Und wir haben auch ganz viel mit und über die Lili gelacht, weil sie eine ganz spezielle Art hat sich bei den Lied von Traumschiff Surprise (Towel to the left and Towel to the right) abzutrocknen! Vom 10. bis 15. Januar war noch nicht so viel los, es war eher wie Urlaub, weil wir auch 3 Mal zum Baden an den Fluss gefahren sind und oft ins Dorf runter gegangen sind. Das hat ein ganz spezielles Ambiente. Es gibt ganz viele Pferde und man sah immer wieder ein gesatteltes Pferd irgendwo angebunden rumstehen! Es gibt auch eine Gruppe von Jugendlichen im Dorf, die jeden Nachmittag gekommen ist, um die Messen vorzubereiten. Die waren unglaublich herzlich und haben mich und die Steffi gut aufgenommen. Man hat gleich gemerkt, dass man nicht in einer Grossstadt ist, weil die Jugendlichen nicht so oberflächlich waren wie die Mädchen in Neuquen. Jeden Tag gab es einen Gottesdienst. Das mag vielleicht langweilig klingen, war es aber nicht. Der Pfarrer hatte ien ganz besonderes Charisma und hat immer eine Freude und Leidenschaft ausgestrahlt. Für jeden Tag hat er sich etwas besonderes überlegt. Wenn ich wieder nach Deutschland komme, werde ich mich in den Gottesdiensten lanweilen, weil hier viel mehr Freude verbreitet wird, alles ein bisschen lockerer ist, die Leute mehr eingegliedert werden und so schöne Lieder gesungen werden. Am 16. ist dann noch eine andere Gruppe von Misionaren aus der Gegend gekommen, die waren auch sptze! Ich muss sagen, ich habe jeden einzelnen Tag (auser den wo ich mein Handy verloiren habe) einfach nur genossen! SUper Leute, super Stimmung, super Wetter, SUPER ZEIT! gerade bin ich schon in Jujuy, wo heute die nächste Mission anfängt. Aber darüber werde ich euch hoffentlich bald informieren können
26.1.15 14:12


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Erlebnisse mit dem Bruder Adán

Wir haben einfach ein bisschen, also 2 Monate, gebraucht, um uns aneinander zu gewöhnen die Brüder und ich. Vor Albertos Abreise zu den Besinnungstagen mit Schweigepflicht habe ich nie wirklich viel mit dem Bruder Adán gemacht, der war ständig auf Trapp und hat immer irgendwo rumgewergelt. Jetzt hat er sich meiner angenommen. An heilig Abend hat er mich ganz lieb getröstet, als ich so Heimweh hatte. Ich begleite ihn, wenn er etwas erledigen muss. Ich finde es total witzig, wenn ich mit ihm Auto fahre. Er ist ja doch schon 75, aber langsam fahren tut er deswegen nicht. Er überholt gerne, beschwert sich über tortugas (zu deutsch: Schildkröten) macht lustige Geräusche im Kreisverkehr und hupt auch mal, wenn der Vordermann nicht fährt. Argentinischer Fahrstil bleibt argentinischer Fahrstil - auch mit 75! :D

Er begleitet mich auch, wenn ich irgendwo hin muss, wo man warten muss (siehe Busfahren nach Cinco Saltos) und kann mir dabei dann ununterbrochen Sachen erzählen. Manchmal wiederholt er sich dabei zwar, weil er doch schon ein sehr schlechtes Gedächtnis hat und es wohl einfach vergessen hat, dass er mir das schon mal erzählt hat, aber im Grunde ist er ein ganz ein süsser Er ist auch der erste, der mir von den Brüdern angeboten hat, mich irgendwo hinzufahren, damit ich nicht mit den unzuverlässigen Bussen fahren muss. Leider hat ihn der Provinzial für das nächste Jahr in eine andere Kommunität  versetzt, ab Februar ist er dann irgendwo in der Provinz Buenos Aires..

30.12.14 21:13


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